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Unsere Hände sind jeden Tag einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Das reicht vom Händewaschen über die Hausarbeit, unseren Beruf und jedem Kontakt mit den unterschiedlichsten Materialien. Ich kenne das aus eigener Erfahrung – seit über 20 Jahren arbeite ich als Floristin. Meine Hände sind ständig in Wasser, mit Schnittblumen, Scheren, Bindedraht und Chemikalien unterwegs. Dazu kommt: Ich habe ohnehin trockene Haut und kämpfe seit jeher mit Neurodermitis. Das ist eine Kombination, die raue, gereizte Hände fast garantiert.

Gerade in der kalten Jahreszeit wird diese Problematik noch verstärkt – die Heizungsluft, der Wind, das häufigere Desinfizieren. Da stellt sich die Frage: Wie bekommt man raue Hände wirklich weich, besonders wenn man täglich so intensive Belastungen hat? Hier ist die gute Nachricht: Die richtige Pflege und bewährte Hausmittel reichen oftmals aus, um auch stark beanspruchte Hände wieder zart und weich zu bekommen. Ich habe über die Jahre gelernt, was funktioniert – und was nicht. Und genau das teile ich mit dir.

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Warum werden die Hände rau?

Um die Lösungen besser zu verstehen, lohnt es sich, mit einem Blick auf die Ursachen zu beginnen. Die Haut an den Händen ist dünn. Auch verfügt sie über nur wenige Talgdrüsen, weniger, als in anderen Bereichen des Körpers.

Damit sind die Hände anfälliger gegenüber dem Austrocknen. Dazu kommt häufiges Händewaschen mit heißem Wasser und unter dem Einsatz von aggressiven Seifen. Damit werden der Haut Feuchtigkeit und Fette entzogen. Beides sind jedoch nützliche Schutzbarrieren, die nun verloren gehen.

Andere, äußere Faktoren, sind Kälte, trockene Heizungsluft, Wind, UV-Strahlung und weitere Einflüsse der Witterung und Umgebung. Dazu gehören auch Reinigungsmittel, Chemikalien und dergleichen. Viele möchten nun wissen: Was tun gegen raue Hände?

Die Pflege für butterweiche Hände

Ein Weg ist es, die Hände vor dem Schlafengehen umfassend zu behandeln. Das beginnt damit, sie für 10 Minuten in lauwarmem Wasser einzuweichen. Das macht die Haut aufnahmefähiger. Danach kommen eine reichhaltige Handcreme und darüber eine Versiegelung mit Vaseline.

Über Nacht verhindert die Vaseline, dass Feuchtigkeit entweicht. Für diese nächtliche Intensivkur brauchst du nicht viel: Eine gute Vaseline* oder eine reichhaltige Wundheilsalbe bildet die perfekte Versiegelung. Ich selbst nutze dafür eine hochwertige Wundsalbe*, weil sie zusätzlich Flavonoide und pflanzliche Öle enthält. Damit können die Inhaltsstoffe der Handcreme optimal in die Haut einziehen. Dies lässt sich noch mit Baumwollhandschuhen verstärken. Für diese nächtliche Kur nutze ich dünne Baumwollhandschuhe*, die man über die eingeölten Hände anzieht – sie verhindern, dass Öl auf die Bettwäsche gelangt, und verstärken den feuchtigkeitsspendenden Effekt. Der Effekt sind schon bald butterweiche Hände. Selbst bei sehr trockener oder sogar rissiger Haut an den Händen reicht diese Intensivkur zweimal die Woche, um die Haut wieder samtweich zu bekommen.

Weitere bewährte Hausmittel für weiche Hände

Auch traditionelle Hausmittel helfen dabei, weiche Hände zu bekommen – wie Wasserstoffperoxid 3%, das ebenfalls zu den klassischen Helfern gehört. Wer sich für die breite Anwendung von Hausmitteln interessiert, findet im → Artikel über Wasserstoffperoxid-Anwendung mehr Details.

Ölbäder

Ein klassisches Ölbad ist eine Wohltat für strapazierte Hände. Dafür lässt sich gut Olivenöl, Mandel- oder Kokosöl anwenden. Dieses sollte in einem Wasserbad auf Handwärme gebracht werden und dann legt man die Hände für 10 bis 15 Minuten hinein. Besonders wirksam sind Bio-Öle: Mandel*, Kokos* und Olivenöl* sind meine liebsten Klassiker. Ich kaufe diese gerne bei WESENTLICH* – dort bekommen wir hochwertige, kaltgepresste Öle in Bioqualität. Das Öl kann in die Haut eindringen und danach wird es nur sanft abgetupft, so dass das restliche Öl noch immer einziehen kann.

Honig-Milch-Maske

Eine Honig-Milch-Maske lässt sich aus 2 Esslöffel Honig und drei Esslöffel warmer Milch mischen. Sie wird dann auf die Hände aufgetragen und kann dann dort für 15 Minuten einwirken. Danach wird sie mit warmem Wasser entfernt und die Hände sind samtig weich.

Avocado

Avocados enthalten wertvolle Fettsäuren und Vitamin E. Das Fruchtfleisch wird zerdrückt und in die Hände einmassiert. Wer Avocados regelmäßig für Handpflege nutzen möchte, kann auch hochwertige Avocado-Öl* kaufen – es ist konzentrierter und lagert sich länger. Besonders in Bio-Qualität ist das eine wunderbare Ergänzung zur natürlichen Handpflege. Nach 20 Minuten kann es mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Diese Kur ist besonders gut, um rissige Hände weich zu bekommen.

Die richtige Handcreme: Worauf es ankommt

Raue Hände, was tun? Viele denken hier zuerst an eine gute Handcreme und liegen damit auch nicht falsch. Es ist jedoch wichtig, die richtige Creme zu nutzen und hier fällt die Entscheidung mitunter nicht leicht.

Für den Tag sollte eine leichte Handcreme oder Lotion verwendet werden. Diese zieht schnell ein und hinterlässt keinen fettigen Film. Damit kann direkt wieder mit den Händen gearbeitet werden, ohne überall Spuren zu hinterlassen.

Daneben kann auch eine hochwertige Feuchtigkeitslotion für den Körper an den Händen verwendet werden. Sie braucht eine ausreichende Zeit, um einzuziehen und sie sollte reichhaltig genug sein, um auch wirklich Linderung zu bringen,

Für die Nacht wiederum kommt es auf eine besonders reichhaltige Formulierung an. Hier sind intensive Handcremes oder Handbalsame gefragt. Diese sollten einen hohen Fettanteil mitbringen, der dann einen Schutzfilm auf der Haut ausbildet. Das ermöglicht eine tiefe Regeneration über die Nacht hinweg. Die passenden Handpflegemittel lassen sich leicht bei thebodiq.com finden.

 Vorbeugende Maßnahmen für dauerhaft weiche Hände

Neben der Behandlung von trockenen Händen ist es auch zu empfehlen, diese von vornherein zu vermeiden. Hier sind die besten Tipps dafür:

· Hände richtig waschen: Mit lauwarmem Wasser und einer milden, pH-neutralen Seife.

· Schutzhandschuhe tragen: Wer Spül- oder Putzmittel verwendet, sollte Haushaltshandschuhe tragen.

Ein gutes Set qualitativ hochwertiger Haushaltshandschuhe* ist dabei essentiell. Ich nehme gerne dünnere Varianten*, die trotzdem robust sind – so kann ich damit noch arbeiten und sie nie wieder ausziehen.

· Handschuhe im Winter: Kalte Luft und Wind entzieht Feuchtigkeit. Handschuhe sind ein wirksamer Schutz.

Für den Winter schwöre ich auf hochwertige Merinohandschuhe* – die Wolle reguliert Feuchtigkeit natürlich und halten die Haut darunter gepflegt, nicht trocken. Ein Investment, das sich auszahlt, weil sie Jahre halten.

Für den Winter schwöre ich auf hochwertige Wollhandschuhe* mit feuchtigkeitsspendender Innenseite – sie halten nicht nur warm, sondern auch die Haut gepflegt. Ein Investment, das sich auszahlt, weil sie Jahre halten.

· Sonnenschutz: Bei starker Sonneneinstrahlung sollten auch die Hände mit einer Sonnenschutzcreme geschützt werden.

· Ausreichend trinken: Trockene Haut wird auch durch die Flüssigkeit im Körper bekämpft. Daher gilt, viel trinken.

Mein Fazit: Mit der richtigen Pflege weichen Händen

Mit der richtigen Pflege, sei es einer Intensivkur, einem Hausmittel oder der richtigen Creme, lässt sich leicht trocken und rauen Händen begegnen. Dazu gibt es einfache Wege, die meisten Gründe für raue Hände zu vermeiden. Wer tiefer in die Naturkosmetik einsteigen möchte: Das Buch Naturkosmetik zum Selbermachen* von  Ramona Luger zeigt, wie du Handcremes und Pflegeöle selbst herstellen kannst – mit genau diesen natürlichen Ölen und Inhaltsstoffen. Dies zusammen sorgt für dauerhaft weiche Haut an den Händen und das ohne allzu großen Aufwand.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu trockenen und rauen Händen

Warum werden meine Hände trotz Handcreme immer wieder trocken?

Oft liegt es daran, dass die Hautbarriere durch häufiges Waschen, aggressive Seifen oder Kälte geschwächt ist. Eine leichte Tagescreme reicht dann nicht aus. Ergänzend helfen abendliche Intensivkuren, Ölbehandlungen und das Vermeiden von heißem Wasser. Auch zu wenig Flüssigkeitszufuhr kann ein Grund sein.

Welche Hausmittel helfen am besten gegen rissige Hände?

Ölbäder (Olive, Mandel, Kokos), Avocado, Honig, Aloe Vera und Sheabutter gehören zu den wirksamsten natürlichen Pflegemitteln. Sie beruhigen, fetten intensiv und unterstützen die Regeneration der Hautbarriere.

Kann trockene Heizungsluft zu rauen Händen führen?

Ja, sehr sogar. Warme, trockene Innenluft entzieht der Haut Feuchtigkeit. Besonders im Winter ist es sinnvoll, häufiger zu cremen, Handschuhe draußen zu tragen und ein- bis zweimal pro Woche eine intensivere Pflege anzuwenden.

Welche Handcreme eignet sich am besten bei empfindlicher Haut?

Für empfindliche und schnell gereizte Hände eignen sich Cremes mit:Urea (2–5 %)
– Panthenol
– Sheabutter
– Ceramiden
– pflanzlichen Ölen (Mandel, Olive, Jojoba)
Wichtig: Auf Parfum, Alkohol und aggressive Tenside verzichten.

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